Über mich
Meine Leidenschaft gilt einer Bildgestaltung, die meine Kreativität, mein Sehen und Denken herausfordern.
Das künstlerische Malen entdeckte ich während meinen Jugendjahren zwischen Zürich, Florenz und Teheran. Auf der Suche nach Naturverbundenheit und verborgenen Geschichten entwickelte sich mein Stil zunehmend in Richtung Abstraktion und Reduktion, um dann wieder konkreter zu werden. Heute suche ich in neuen Kombinationen von Stil und Methoden eine für mich stimmige Bildsprache zu entwickeln.
Ich bin hauptsächlich autodidaktisch unterwegs, wobei ich aus meiner langjährigen Tätigkeit als Blattvergolderin und Chemielaborantin ein Grundwissen über Farben, Materialien und Schichtungen mitgenommen habe. Zudem besuchte ich Kurse in Gestaltung und einige ausgewählte Workshops von renommierten Kunstschaffenden im In- und Ausland.
Inspirationen finde ich auf Wanderungen am Wegrand, auf rauen Jurahöhen und in dunklen Schluchten, auf dem Solothurner Megalithweg, oder ich folge den Kurven der Aare, dem Rauschen der Emme.
Meine Kurstätigkeit begann 2023 zusammen mit einer Freundin im Kurszentrum für bewusste Lebensgestaltung in Grenchen. Die Kurse – das sich Einfinden, Einstimmen auf das Thema, das ruhige Sitzen und konzentrierte Arbeiten und später der staunende und rege Austausch untereinander – waren jedes Mal eine besondere Bereicherung. Es zeigten sich immer wieder die faszinierende Vielfalt und Kreativität der Teilnehmenden, auch als Ausdruck einer Momentaufnahme von persönlicher Befindlichkeit.
Diese Erfahrungen nun im eigenen Atelier weiterzuführen und weiterhin mit anderen Menschen zu teilen, ist mir ein freudiges Anliegen.
Bisherige Gruppenausstellungen
- 2025 Coffre Overt, Grenchen
- 2024 Zentrum für bewusste Lebensgestaltung, Grenchen
- 2023 und 2024 Künstlergruppe Landhaus, Solothurn
- 2016 Strickcafe, Selzach
- 1998 Bild & Rahmen, Wettingen
- 1978/80 Künstlermarkt, Florenz
Nächste Gruppenausstellung: Coffre Ouvert Grenchen, 4. Juli 2026
Was zeichnet mich aus?
Ich liebe es, wenn Bilder Rätsel in sich tragen und mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten.
Lange Zeit malte ich Bilder, die mehr eine Ahnung, ein Gefühl oder eine Stimmung vermittelten, als etwas konkret darzustellen. Es ging mir um die Botschaft von etwas Verborgenem, Unsichtbarem – um ein Ahnen oder Wissen von etwas, das sich nicht unmittelbar zeigt. Der Schritt, konkrete oder abstrahierte, auch ungegenständliche Elemente im Bild stehenzulassen und ihnen damit Raum zu geben, war ein wichtiger Teil meiner persönlichen Entwicklung.
Heute bewege ich mich freier und bewusster zwischen diesen beiden Polen: dem Andeuten und dem Zeigen, dem Unbestimmten und dem Konkreten. Ich erlaube mir, je nach innerer Notwendigkeit und künstlerischem Impuls, zwischen Verdichtung und Auflösung zu wechseln.
Gerade in dieser Flexibilität entsteht für mich ein spannungsvoller Raum, in dem Neues und Ungewohntes möglich wird. Gegensätzliches in neuen Kombinationen zu denken und zu malen, ist Teil meiner Leidenschaft. Meine Bilder dürfen irritieren, im besten Fall nachklingen, sie müssen sich dem Betrachter nicht vollständig erschliessen.
Kombination von Intuition und Technik
Freie Formen und Linien, geprägt vom Wechselspiel zwischen Absicht und Zufall, Verdichtung und Auflösung, Chaos und Ordnung leiten mich durch den Malprozess.
Experimente mit Materialien
Zur Entspannung widme ich mich ruhigen Strukturbildern oder experimentiere mit Collagen. Manchmal wird es dann doch noch kompliziert und herausfordernd, zum Beispiel wenn Materialien und Farben nach dem Trocken zugekleistert und erloschen wirken.
Inspiration aus der Natur
Fast heilig ist mir das Malen Plain Air. Einfach weil in der Natur alles echt und lebendig ist, die Elemente in ihrem steten Wandel unmittelbar zusammenkommen, ich dabei die Zeit vergessen und Teil von einem grossen Wechselspiel werden kann.